Vorsorgeübersicht für Kinder


Tipps zu Mundgeruch

 

80-90% des Mundgeruchs entsteht in der Mundhöhle, somit beziehen wir uns hier vorsorglich auf die Beseitigung der Ursachen in der Mundhöhle

 

1. Schlechte Mundhygiene, Zahnbelag

2. Zahnstein

3. Entzündetes Zahnfleisch

4. Schlechter Zahnersatz (undichte Kronen, schwer zu reinigende Stellen etc.)

5. Karies

6. Parodontitis (tiefe Zahnfleischtaschen)

7. Entzündete Zahnwurzeln

8. Verminderter Speichelfluss z.B. durch bestimmte Medikamente 

9. Infektionen wie Pilzbefall 

 

Durch eine professionelle Zahnreinigung, Untersuchung der Zähne und Mundschleimhaut und Erhebung einiger einfachen Tests, können wir die meisten Ursachen schon sehr früh erkennen und die notwendigen Schritte für eine Therapie einleiten. 

 

Darüber hinaus finden sich noch weitere Ursachen für schlechten Mundgeruch: 

- Infektionen im Rachenraum 

- Infektionen im Bereich der Atemwege

- Infektionen und Entzündungen der Speiseröhre und des Magens

- Allgemeinerkrankungen wie Nahrungsmittelallergien, Diabetes, Nieren- und Leberleiden

 

Falls Sie einen Verdacht haben Mundgeruch zu haben, sollten Sie in jedem Falle zunächst eine Kontrolluntersuchung bei Ihrem Zahnarzt vereinbaren.

Gewinnspiel

Liebe Patienten,

 

zur Weihnachtszeit haben wir wieder ein tolles Gewinnspiel vorbereitet. Wir verlosen 3 elektrische Zahnbürsten der neuesten Generation von Oral-B, Philips o.ä.

 

Die Teilnahmebedingungen sind folgende:

 

Hinterlassen Sie bis zum 31.12. eine Bewertung für unsere Zahnarztpraxis bei Google oder Jameda (mit Ihrem Namen).

 

Wir wünschen Ihnen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und viel Glück bei unserem Gewinnspiel!

 

Frohe Weihnachten!

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Zähneputzen - aber richtig!

Die richtige Zahnbürste

Beim Kauf einer Zahnbürste sollten Sie die folgenden Dinge beachten: Entscheiden Sie sich für eine Bürste mit planem Kunststoffborstenfeld und abgerundeten Borsten, damit das Zahnfleisch nicht verletzt wird. Vermeiden Sie Borsten aus Naturhaar, diese sind in der Regel hohl - Bakterien können sich hier ungestört ansammeln und vermehren. Sehen die Borsten Ihrer Zahnbürste schon so richtig "ausgefranst" aus, wird es Zeit sich eine neue zuzulegen. Das sollten Sie sowieso alle 2-3 Monate tun, da das Reinigen der Zähne mit einer abgenutzten Bürste viel anstrengender ist.  

 

Wählen Sie eine Zahnbürste mit weichem oder mittleren Härtegrad vom Typ "multi-tufted" und einem kurzen Kopf mit einem planen Borstenfeld. Besondere Formen der Zahnbürsten, z.B. mit beweglichen, "nachgebenden" Köpfen oder unterschied-lich angeordneten Borsten wie sie oft angeboten werden sind nicht notwendig. Sie besitzen eine elektrische Zahnbürste? Auch damit ist eine gründliche Zahnreinigung möglich. Erneuern Sie aber von Zeit zu Zeit die Bürstenaufsätze, so wie sie auch eine normale Zahnbürste erneuern würden.

Die richtige Zahnpasta

Beim Kauf der Zahnpasta kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Achten Sie darauf, dass die Zahnpasta Fluoride enthält - als zusätzlichen Schutz der Zähne vor Karies. Seien Sie vorsichtig bei Zahnpasten, die die Zähne "weisser" machen sollen. Diese enthalten oft eine erhöhte Konzentration an sogenannten Schleifkörpern, mit denen sie sich die Zähne allmählich "abschmirgeln".

Die richtige Putztechnik

Die Zahnbürste ist nur ein Werkzeug in Ihren Händen. Sie kann nur die Zähne reinigen, zu denen Sie sie "führen". Putzen Sie deshalb mit System! Denken Sie daran, nicht nur die Frontzähne zu putzen, sondern auch die Seitenzähne, die wichtig für das Zerkleinern der Nahrung sind. Bedenken Sie auch, dass jeder Zahn mehrere Flächen besitzt - eine Tatsache die nur allzu leicht vergessen wird.

 

Putzen Sie die "schwierigen" Stellen zuerst! Je länger sie sich die Zähne putzen, desto geringer wird Ihre Motivation. Heben Sie sich deshalb die "leichten" Stellen zum Schluss auf!

 

Beginnen Sie mit den Innenflächen im Unter- und Oberkiefer. Danach sind die Außenflächen an der Reihe. Zum Schluß putzen Sie die Kauflächen.

 

Für eine gründliche Reinigung der Zähne empfehlen wir die sogenannte "modifizierte Bass-Technik". Dabei bildet die Borstenachse zur Zahnkrone einen Winkel von 45 bis 60°. Das Borstenfeld ist hierbei zum Zahnfleisch gerichtet und sollte zu gleichen Teilen die Zahnoberfläche und das Zahnfleisch bedecken. Üben Sie nun einen leichten Druck aus, so dass sich die Borsten zu biegen beginnen - wie im unteren Bild gezeigt. Führen Sie in dieser Stellung leicht kreisende bzw. rüttelnde Bewegungen durch. Wiederholen Sie das Ganze für alle Zahnflächen. Am Anfang kann das entzündete Zahnfleisch unter Umständen stark bluten. Bitte putzen Sie trotzdem weiter!

Nun, es gibt auch Zahnflächen an denen die Zahnbürste als Putzwerkzeug versagt. Für diese Bereiche gibt es spezielle Hilfsmittel.

 

Dazu gehören Zahnseide, Zahnhölzer und Zahnzwischenraumbürstchen. Keine Angst, es genügt in den meisten Fällen, wenn Sie eines dieser 3 Hilfsmittel zusätzlich zur Zahnbürste benutzen. Die Frage, welches speziell für Sie am besten geeignet ist, können wir Ihnen bei Prophylaxe Sitzungen ausführlich erklären.

Zahnseide

Mit der Zahnseide gelangt man in die engen Zahnzwischenräume, in die die Borsten der Zahnbürste nicht passen. Der Umgang mit der Zahnseide erfordert etwas Übung, ist aber leicht erlernbar.

Spannen Sie ein Stück Zahnseide zwischen dem Zeigefinger der einen Hand und dem Daumen der anderen und ziehen sie sie dann vorsichtig über den Kontaktpunkt zwischen den beiden Zähnen in den Zahnzwischenraum. Durch vorsichtige Auf- und Abbewegungen wird die Zahnoberfläche im Zahnzwischenraum von weichen Zahnbelägen befreit.

Zahnzwischenraumbürste

Sind die Zahnzwischenräume etwas offener, empfehlen wir Zahnzwischenraumbürstchen. Diese gibt es in verschiedenen Stärken, Größen und Formen. Ihre Wirkungsweise lässt sich mit der eines Flaschenbürstchens vergleichen.

Die Zwischenraumbürste bietet sich speziell für die Reinigung von festsitzendem Zahnersatz, kieferorthopädischen Geräten und Implantaten an.

 

Wir würden uns freuen, wenn wir Ihnen mit diesen Hinweisen helfen konnten!

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Zahnbürste - elektrisch oder manuell?

Die Vor- und Nachteile in der Übersicht

Um Ihnen die Entscheidung für oder gegen eine elektrische Zahnbürste zu erleichtern, haben wir hier nochmals die Vor- und Nachteile von elektrischer und Handzahnbürste aufgezählt. Bei Unsicherheiten sollten Sie sich jedoch immer an Ihren Zahnarzt wenden und einen Termin zur Prophylaxe vereinbaren.

Vorteile einer elektrischen Zahnbürste

Elektrische Zahnbürsten bieten in der Regel einen hohen Komfort, da sie die Reinigungsbewegungen selbstständig ausführen. Außerdem erhöht eine elektrische Zahnbürste die Reinigungsbereitschaft vor allem bei Kindern, da diese das Zähneputzen mit einer elektrischen Zahnbürste meist als spannender empfinden als mit einer manuellen Zahnbürste.

 

Moderne elektrische Zahnbürsten bieten integrierte Sensoren, die mit einem optischen Signal darauf hinweisen, wenn man mit einem zu starken Druck putzt. Außerdem sind die meisten Geräte heute mit einem integrierten Timer ausgestattet, der es einfacher macht, die genaue Putzzeit einzuhalten. Einige Geräte lassen sich sogar mit dem Smartphone koppeln und übermitteln so einen noch genaueren Überblick über das eigene Zahnputzverhalten.

Nachteile einer elektrischen Zahnbürste

Allen Nachteilen voran steht ein meist sehr hoher Anschaffungspreis und nur schwer absehbare Folgekosten, die durch den Nachkauf von geeigneten Bürstenköpfen entstehen können. Viele Hersteller bieten hier nur Individuallösungen für Ihre eigenen Geräte an. Das bedeutet für den Nutzer, dass er sich auf eine faire Preisgestaltung des Herstellers verlassen muss. Nachteilig ist außerdem die zum Teil sehr geringe Akkulaufzeit mancher elektronischer Zahnbürsten. Einige Geräte müssen quasi ständig geladen werden. Dies kann vor allem auf Reisen von Nachteil sein.

 

Zudem sollte man sich darüber im Klaren sein, dass elektrische Zahnbürsten nicht lautlos putzen und dass die Vibrationen einer elektrischen Zahnbürste von manchem Anwender als unangenehm empfunden werden können. Bei falscher Anwendung – übt man beispielsweise einen zu hohen Druck beim Putzen aus – können elektrische Zahnbürsten sogar Schäden am Zahnfleisch und an der Zahnsubstanz verursachen. Eine Zeitersparnis gegenüber dem manuellen Putzen mit einer klassischen Handzahnbürste bietet das elektrische Putzen nicht.

Vorteile einer manuellen Handzahnbürste

Der Hauptvorteil einer manuellen Zahnbürste ist der günstige Anschaffungspreis. Außerdem ist eine manuelle Zahnbürste nicht von einem Akku oder dem Stromnetz abhängig und kann somit an jedem Ort einfach und schnell genutzt werden.

Nachteile einer manuellen Handzahnbürste

Eine manuelle Zahnbürste bietet meist nicht den Komfort, den eine elektrische Zahnbürste mit sich bringt. Integrierte Timer und optische Hinweise auf einen zu hohen Druck bietet keine manuelle Handzahnbürste.

 

Bei der richtigen Anwendung ist die Reinigungsleistung einer manuellen Handzahnbürste zwar nicht mit der einer elektrischen Zahnbürste gleichzusetzen, aber ähnlich.

Fazit

Ob man sich für eine manuelle oder eine elektrische Zahnbürste entscheidet, hängt neben der Empfehlung Ihrer Zahnarztpraxis schlussendlich davon ab, ob Sie bereit sind, die Mehrkosten einer elektrischen Lösung tragen zu wollen.

 

In jedem Fall sollten Sie vorab bei Ihrem Zahnarzt abklären, welche Lösung für Sie persönlich am besten geeignet ist. Sicher ist jedoch, dass beide Systeme bei der richtigen Anwendung eine ausreichend gute Reinigungsleistung bieten.

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Wichtige Ratschläge zur Zahngesundheit

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Für ein strahlend weißes Lächeln - Bleaching in Stuttgart - Patienteninformationen

Bleaching

Es ist einer der ältesten Wünsche der Menschheit, hellere Zähne zu haben. In früheren Zeiten versuchte man es mit vielen Mitteln und Techniken, meist vergeblich oder mit schlimmen Folgen für die Zähne. Heute sind wir in der Lage, Zähne wirksam aufzuhellen – und das ohne negative Folgen. Die Voraussetzung dazu ist zweifach: Man braucht die richtigen Materialien und eine korrekte Handhabung.

Wie kommt es überhaupt zu Zahnverfärbungen?

Nahrungs- und Genussmittel, insbesondere Kaffee, Tee, Rotwein oder Tabak, hinterlassen Farbpartikel an den Zahnoberflächen. Ein Teil dieser Partikel dringt im Laufe der Zeit in den Zahnschmelz ein. In der Folge entstehen die typischen gelblich-braunen „Altersverfärbungen“, die selbst durch gründliche Zahnpflege nicht zu entfernen sind.

Kaffee Zahnverfärbung

Darüber hinaus können aber auch manche Medikamente zur dauerhaften Einlagerung von Farbpartikeln im Zahnschmelz führen. Das gilt vor allem für eisen- und nitrathaltige Präparate sowie für Chlorhexidin, ein antibakterieller Wirkstoff, der in manchen Mundspüllösungen enthalten ist.

Sind Verfärbungen auch in Folge von Zahnbehandlungen möglich?

Nach einer Wurzelkanalbehandlung neigen Zähne dazu sich im Laufe der Zeit gräulich zu verfärben. Wenn bei der Behandlung Blutkörperchen aus dem durchbluteten Nerv in den Zahnkern eindringen, sind ähnlich wie nach einem Zahntrauma (Schlagwirkung) auch rötliche Verfärbungen möglich.

Wie geht man beim Zahnbleichen vor?

Das Prinzip des Bleachings beruht darauf, dass die dunklen Farbpigmente mit speziellen carbamid- oder wasserstoffperoxidhaltigen Substanzen aufgehellt werden. Dies funktioniert ähnlich wie das Haarbleichen bzw. Blondieren beim Friseur. Je nach Verfahren können die Zähne dadurch ganz nach Bedarf und Wunsch mehrere Farbstufen aufgehellt werden.

 

Zahnaufhellung

Was bedeutet Office-Bleaching?

Das Office-Bleaching hilft bei Verfärbungen, die von außen in den Zahn eingedrungen sind. Der Bleichvorgang wird, wie der Name bereits vermuten lässt, vollständig in der Zahnarztpraxis durchgeführt. Das Bleichmittel wird äußerlich auf die Zähne aufgetragen und wirkt für einige Zeit ein. Mit einer speziellen Lampe oder Laserlicht kann die Wirkung gezielt intensiviert werden. Je nach Ausgangssituation und gewünschtem Ergebnis sind eventuell mehrere Durchgänge oder Behandlungssitzungen erforderlich.

Bleaching Methode

Wie funktioniert das Home-Bleaching?

Für das Home-Bleaching, ebenfalls eine äußerlich angewandte Behandlung, fertigt der Zahntechniker zunächst eine passgenaue Zahnschiene aus Kunststoff an. Den eigentlichen Bleichvorgang führt der Patient nach genauer Anweisung selbstständig durch: Die Zahnschiene wird mit dem Bleichmittel befüllt und je nach Präparat für eine oder mehrere Stunden getragen. Die Anwendungsdauer beträgt je nach angestrebtem Helligkeitsgrad 2 bis 6 Wochen.

Wie steht es mit freiverkäuflichen Mitteln aus dem Drogeriemarkt?

Von „do-it-yourself“ Bleachings ist grundsätzlich abzuraten. Ungenaue Dosierung und schlecht sitzende Universalschienen, aus denen das Bleichmittel beim Einsetzen meist heraus quillt, können das Weichgewebe reizen und Entzündungen verursachen. Auch sind die Resultate oft nicht optimal, die Bleichwirkung nur gering.

Kann man auch Zahnersatz aufhellen lassen?

Nein, Zahnersatz kann durch keine der verschiedenen Bleaching-Techniken aufgehellt werden. Bei vorhandenen Kronen oder Füllungen im sichtbaren Bereich kann ein Bleaching daher zu farblichen Disharmonien führen. Wer sich trotzdem zu einem Bleaching entschließt, sollte daher gegebenenfalls bereit sein, Füllungen bzw. Zahnersatz – farblich entsprechend angepasst – erneuern zu lassen.

Ist das Aufhellen der Zähne wirklich risikolos?

Für die gesunde Mundhöhle stellt das Bleaching kein Risiko dar, vorausgesetzt, die Behandlung wird fachgerecht durchgeführt. Dies belegen inzwischen verschiedene Studien. Das Zahnfleisch muss sorgfältig vor Kontakt mit dem Bleichmittel geschützt und die Vorgehensweise individuell auf die Problematik abgestimmt werden.

Welche Voraussetzungen müssen vor einem Bleaching erfüllt sein?

Wie vor jeder anderen Behandlung erfolgt auch vor einem Bleaching zunächst eine professionelle Zahnreinigung. Denn erst wenn alle Ablagerungen von den Zahnoberflächen entfernt sind, kann die Art und den Umfang der Verfärbungen bestimmt und gemeinsam mit dem Patienten festlegen, welche Nuance durch das Bleaching erreicht werden soll.

 

 

Zudem müssen die Zähne und das Zahnfleisch natürlich völlig gesund sein. Bereits ein kleiner unbehandelter Kariesschaden oder eine defekte Füllung kann zur Folge haben, dass die Bleichsubstanz unkontrolliert in den Zahn eindringt und weitere Schäden entstehen.

 

Kann es auch Nebenwirkungen beim Bleaching geben?

Durch die Behandlung kann es vorübergehend zu einer erhöhten Empfindlichkeit der Zahnhälse kommen. Ein Fluorid-Gel aus der Apotheke schafft hier meist schnell Abhilfe. Beim Home-Bleaching muss eventuell die Tragedauer der Zahnschiene verkürzt werden.

Worauf sollte man nach dem Bleaching achten?

Um den Behandlungserfolg nicht zu beeinträchtigen, raten wir zur so genannten Bleaching-Diät. Das bedeutet, dass man in den ersten 24 Stunden nach einem Office-Bleaching auf die typischen, zu Verfärbungen führenden Nahrungs- und Genussmittel wie Kaffee, Tee oder Rotwein verzichten sollte.

 

 

Gleiches gilt für säurehaltige Nahrungsmittel, wie Orangensaft, die den Zahn zusätzlich belasten, indem sie Mineralien aus der Hartsubstanz lösen. Bei einem Home-Bleaching ist über die gesamte Behandlungsdauer Vorsicht angebracht und der Konsum der o. g. Produkte weitestgehend zu reduzieren.

 

Wie lange hält das Resultat?

Die Haltbarkeit des Bleaching-Effektes ist je nach angewandtem Verfahren und individuellem Konsumverhalten unterschiedlich. Bei regelmäßiger professioneller Zahnreinigung kann die Zahnfarbe im Idealfall bis zu mehreren Jahren halten. Unter ungünstigen Voraussetzungen – z.B. durch starkes Rauchen – können die Zähne aber auch schon nach einigen Monaten wieder nachdunkeln. Aus medizinischer Sicht spricht allerdings nichts dagegen, die Behandlung zu wiederholen.

 

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Zungenbrennen / Brennen der Mundschleimhaut oder Geschmacksstörungen

Eine äußerst schwierige Diagnostik begleitet diese Symptome. Viele Faktoren können diese unangenehmen und belastende Empfindungsstörungen beeinflussen.

 

Wir möchten zumindest einige Anregungen geben um zusammen mit dem Patienten eine Ursache ausmachen zu können.Oft spielen auch psychische Komponenten, z. T. auch alltäglicher Stress, eine entscheidende Rolle.

 

Liegen sichtbare Veränderungen der schmerzenden Bereiche vor, lässt sich eine Diagnose leichter stellen.

 

Zungenbrennen kann allein oder im Zusammenhang mit einem Brennen der Mundschleimhaut auftreten. Patienten äußern oft nicht ausschließlich ein Brennen, sondern auch andere Empfindungsstörungen, wie ein Kribbeln, Jucken, Stechen oder Wundsein. Geschmacksstörungen sind keine Seltenheit, sowie auch Mundtrockenheit häufig beklagt wird.

 

Die Beschwerden schwanken in ihrer Intensität und in ihrer Lokalität, vor allem was die Mundschleimhaut betrifft. Die Zunge ist meist seitlich und im Bereich ihrer Spitze betroffen, wobei jedoch keine Zusammenhänge mit dort entlanglaufenden Nerven bestehen. Im Laufe des Tages nimmt die Missempfindung oft zu; so beginnt sie morgens schwach und kann am Abend kaum erträglich sein.

 

Häufiger treten kleine Entzündungen einzelner Zungenpapillen durch mechanische oder chemische Reize auf. Sie sind für den Patienten als maximal Stecknadelkopf große, weiße, erhabene Knubbel spürbar und im Spiegel zu erkennen. Trotz ihrer störenden und unangenehmen Natur lösen sie kein Brennen aus.

zungenbrennen, geschmacksstörung

Mit dem Auge erkennbare Veränderungen stellen sich selten dar.

 

Es muss stets untersucht werden, ob ein lokaler Reiz die Zunge oder Mundschleimhaut traumatisiert bzw. eine Allergie hervorruft. Hier kommen scharfe Zahnkanten, Karies, Zahnstein, überstehende Füllungsränder, abstehende Kronenränder, kieferorthopädische Apparaturen, galvanische Ströme durch verschiedene Metalle im Mundraum und bestimmte Mundschleimhautentzündungen in Betracht.

 

Ein übermäßiger direkter Kontakt der Mundhöhle mit scharfen und/oder heißen Speisen, Alkohol, Nikotin, Tabak, Pfefferminztee und Süßigkeiten ist ebenso als Auslöser möglich.

 

An Kontaktallergien durch Mundwasser, Zahnpasten, Kaugummis, Quecksilber, Metalle wie Nickel, Chrom und selten Gold, wie sie in bestimmten Berufssparten, bei zahnärztlichen Versorgungen und beim Piercing verwandt werden, denkt man oft nicht sogleich.

 

Auch eine spät diagnostizierte falsche Bisshöhe kann nicht nur Verspannungen und Kiefergelenksprobleme, sondern auch Mundschleimhautveränderungen auslösen.

 

Allgemeine Erkrankungen sind bei der Klärung der Ursache mit einzubeziehen. Vitamin B-, Eisen-Mangelerscheinungen, Diabetes, eine funktionseingeschränkte Leber und Blutarmut, dabei im besonderen die so genannte Vitamin B 12-Mangelanämie mit der Moeller-Hunter-Zunge, können ein Zungen- oder Schleimhautbrennen hervorrufen.

 

Wichtig und die weitaus häufigste Ursache sind psychische Faktoren. Depressionen können körperliche Beschwerden so weit in den Vordergrund schieben, dass die grundlegenden psychischen Probleme schwer zu erkennen sind. Die Patienten klagen neben der oralen Problematik oft über Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Lustlosigkeit, Appetitmangel und Angst, z.B. vor dem Versagen bzw. drohenden schweren Krankheiten. Im extremen Fall ist Zungenbrennen bei Schizophrenie-Patienten festzustellen.

psychische probleme, depressionen

Aber auch Stress allein kann nicht nur Verspannungen und Fehlbewegungen des Kausystems, sondern auch Missempfindungen der Mundschleimhaut verursachen. Gleiches gilt auch für die hormonelle Umstellung während der Wechseljahre bei der Frau.

 

Leichter für den Zahnarzt zur Ursachenfindung ist es, wenn die Zunge sich in ihrer Form, Farbe oder allgemeinen Beschaffenheit verändert hat. Ein Brennen kann mit folgenden Veränderungen der Zunge korrelieren:

 

• Landkartenzunge, die so genannte Lingua geographica
• Faltenzunge, die so genannte Lingua plicata, oder eines
• Lichen ruber planus.

 

Ersichtliche Schleimhautveränderungen, die auf einem ungenügenden Prothesensitz, einem Wärmestau unter der Prothese oder einer Prothesenunverträglichkeit, der so genannte Prothesenstomatitis beruhen, sind ebenfalls schnell diagnostiziert.

 

Einige Krankheitsbilder, bei denen ein Zungenbrennen auftreten kann, sollen im Folgenden nochmals etwas genauer dargestellt werden:

Landkartenzunge (Lingua geographica)

Landkartenzunge

Zu allererst sollte gesagt sein, dass die Langkartenzunge eine gutartige Variante der normalen Epithelbeschaffenheit der Zunge darstellt. Eine Landkartenzunge ist charakterisiert durch glatte hellrote Flecken, die auf dem andersartig roten Zungenrücken meist vom Zungengrund zur Zungenspitze wandern.

 

Ihr Aussehen vermittelt wirklich das Erscheinungsbild einer Landkarte. Die separaten oder zusammenhängenden helleren Flecken entstehen durch das Verschwinden bzw. den Abrieb von Fadenpapillen. Eine jede Zunge hat stets unterschiedliche Arten von Papillen, über die die verschiedenen Geschmacksempfindungen vermittelt werden.

 

Das Wandern dieser helleren Areale mit ihren regel- oder auch unregelmäßigen Begrenzungen ist einerseits auf den Abrieb der Papillen und andererseits auf die Regeneration zurückzuführen. Es handelt sich hierbei um einen chronischen Prozess, der zwar ein Brennen hervorrufen kann (vor allem bei scharfen Speisen), aber grundsätzlich nicht beunruhigend ist. Diese Veränderungen können bereits bei Kleinkindern auftreten, bedürfen jedoch keiner Therapie; eine spontane Rückbildung ist möglich.

Faltenzunge (Lingua plicata)

Faltenzunge

Die Faltenzunge tritt bei rund 12% der Bevölkerung auf. Eine Faltenzunge stellt sich durch symmetrische Einkerbungen und Erhebungen im vorderen und mittleren Teil dar. Diese werden durch einstrahlende Muskelzüge verursacht und sind daher in ihrer Ausprägung von zart bis sehr tief oft unterschiedlich. Sie bietet leider einen hervorragenden Nährboden für bakterielle Infektionen.

 

So findet man sie häufiger bei Syphilis, Tuberkulose, Sjögren-Syndrom, Folsäuremangel aber auch bei Lichen ruber planus und der Moeller-Hunter-Glossitis. Pathologische Faltenzungen können bei der Glossitis granulomatosa (in ca. der Hälfte aller Fälle als Symptom beim sog. Melkersson-Rosenthal-Syndrom) auftreten. Innerhalb einer Familie zeigt sie sich gehäuft, wobei sie sich jedoch erst ab dem 4.Lebensjahr und bis zum 2.Lebensjahrzehnt stetig entwickelt. Einer Therapie müssen sich die Patienten diesbezüglich nicht unterziehen. Nur ein unangenehmes Zungenbrennen kann leider auftreten.

Lichen ruber planus

lichen ruber planus

Lichen ruber planus ist ein komplexes Krankheitsbild, das wahrscheinlich durch eine Autoimmunreaktion hervorgerufen wird. Es werden jedoch auch andere Ursachen diskutiert, wie beispielsweise eine Virusinfektion oder eine lokale Immunabwehr. Eine abschließende Zuordnung der Entstehung konnte bisher noch nicht festgelegt werden.

 

An der Wangenschleimhaut, der Wangenumschlagfalte im Seitenzahnbereich, der Zungenunterseite, dem Zungenrücken, dem Mundboden, Zahnfleisch, dem Gaumen und dem Lippenrot können häufig zierliche, grauweiße, z. T. vernetzte, nicht abwischbare, pustelige Veränderungen vorkommen. Es sind mehr Frauen als Männer befallen. Gehäuft zeigt sich der Lichen ruber planus zwischen dem 4. und 6.Lebensjahrzehnt. Er muss alle drei Monate kontrolliert werden, da er sich sehr variabel darstellt und eine bösartige Entartung möglich ist. Der Lichen ruber soll in etwa 50% der Fälle mit Hauterscheinungen auftreten.

Allergien

Mundschleimhautveränderungen bei Allergie sind meist kräftig rot verfärbte, leicht geschwollene, glatt begrenzte, unförmige Bereiche.

Prothesenunverträglichkeit

Die Prothesenunverträglichkeit äußert sich meist durch Mundbrennen, Hitzegefühl, Mundtrockenheit und vereinzelten Sensibilitätsstörungen. Auch andere Krankheiten, wie Vitamin B 12-Mangel- oder Eisenmangelanämie, Magenschleimhautentzündung, Leber- oder Kreislaufstörungen, können wiederum eine Enzündung bedingen. Davon abzugrenzen ist die Prothesenstomatitis, die auf den der Prothese direkt anliegenden Schleimhautarealen lokalisiert ist. Sie entsteht durch mechanische, stoffliche oder thermische Reize und versetzt die Schleimhaut eher in einen trockenen, glatten, glänzenden, matten, gequollenen, fein oder grob granulierten Zustand.

Moeller-Hunter-Glossitis

Die Moeller-Hunter-Glossitis kann als alleiniges Krankheitsbild oder als Teilsymptom eines oder mehrerer Krankheitsbilder, wie z.B. bei der Vitamin B 12-Mangel-Anämie oder Eingeweidewürmern, in Erscheinung treten. Sie kann sich als klassisches Symptom oder als Frühsymptom präsentieren, bevor die eigentliche Krankheit überhaupt erkennbar ist. Durch heftiges, zunächst anfallsweises Brennen, welches Sprechen, Kauen und Zungenbewegungen fast unmöglich werden lässt, macht sie sich bemerkbar. Die Zunge schwillt leicht, zeigt eine blasse Farbe mit verstreuten feuerroten Flecken oder Streifen sowie verlängerte, verdickte Fadenpapillen. Die Ränder dieser Bereiche zeigen sich glänzend, glatt und liegen meist an der Zungenspitze oder dem Zungenrücken. Die Erkrankung ist chronisch und entsteht gerne auf einer Faltenzunge.

Sexuelle Kontakte

Erkrankungen, die sich durch Schleimhaut-Schleimhaut Kontakte verbreiten, können durch orale sexuelle Praktiken übertragen werden. Bakterien, Viren, Pilze etc. werden nicht nur durch den Mund in den Körper aufgenommen, sondern treten z. T. auch als erstes direkt im Mundraum in Erscheinung. Ein Brennen von Zunge oder Schleimhaut wird von den betroffenen Patienten jedoch primär bei keiner Krankheit geäußert.

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Zucker Vs. Karies - geht das?

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Kunststoff VS. Amalgam

Hier erhalten Sie eine Übersicht zu den verschiedenen Vor- und Nachteilen für Kunststoff- bzw. Amalgamfüllungen.

Kunststoff


Vorteile:

 

 stabil

 zahnfarben

 zahnschonend

 durch Verklemmung mit dem Zahn nahezu überall anwendbar

 

 

Nachteile:

 

 zuzahlungspflichtig

 zeitaufwendig

 Qualität der Füllung ist Behandler- und Herstellerabhängig

Amalgam


Vorteile:

 

 stabil

 Quecksilber hat eine bakterienabtötende Wirkung

 Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen

 

Nachteile:

 

 Quecksilber schädlich für Nervensystem und Nieren durch Einatmen und Abrieb beim Kauen

 schwarze Farbe

 erzeugt beim Aushärten einen überhöhten Druck im Zahn, was zu Rissen und Sprengungen des Zahnes führen kann

 darf nicht in der Nähe anderer Metalle gelegt werden, da galvanische Ströme entstehen können

 Zähne können evtl. temperaturempfindlich sein

 Restzahnsubstanz kann verfärben


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Behandlung von Kindern

Liebe Eltern,

 

im Behandlungszimmer versuchen wir direkt mit Ihrem Kind zu sprechen, niemand schätzt es, wenn man über seinen Kopf hinweg spricht.

All Ihre Fragen zu den Notwendigkeiten der Behandlung sollten wir diskret, möglichst ohne Beisein Ihres Kindes besprechen.

Ihr Kind spürt unausgesprochene Emotionen sehr gut, sogar ohne Sichtkontakt. Sorgen Sie bitte dafür, dass Sie selbst in einem guten Zustand sind und vermeiden Sie negative Emotionen.

 

D.h.:

 

 Bleiben Sie entspannt

 Versprechen Sie auf keinen Fall irgendwelche Belohnungsgeschenke

 Drohen Sie nicht mit späteren Problemen wie Schmerzen

 Lassen Sie möglichst Ihr Kind sprechen, dies erhöht die Kooperation ungemein

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Au Backe - Wie entsteht Karies?

Das Leben wird immer schneller. Wir handeln schneller, das heißt auch wir reden und laufen schneller als früher. Wir lassen Pausen weg oder füllen sie. Wir ersetzen langsame Handlungen durch schnelle und essen zum Beispiel Fast Food statt selbst zu kochen.

Die Industrie hat massenhaft Zahnschmelzkiller auf dem Markt und vermarktet diese so gut, dass wir nicht widerstehen können. Folglich müssen wir unsere Zahnpflege anpassen, was viele leider außer Acht lassen.

 

Nach dem Essen verbleibt Zahnbelag im Mund, dieser liefert Nahrung für die Bakterien. Diese Nahrung (Kohlenhydrate) brauchen die Bakterien zum Leben und bilden Säuren aus als Abfallprodukt, die den Zahnschmelz angreifen.

 

Wenn wir das Essen noch mit einer Cola oder anderen säurehaltigen Getränken runterspülen, attackieren wir unseren Zahnschmelz zusätzlich. Der Zahnschmelz – das härteste Material in unserem Körper wird somit zersetzt – ein Loch entsteht.

 

Zumeist entsteht das erste Loch zwischen den Zähnen, wo wir oft nachlässig mit dem Reinigen der Zahnzwischenräume sind. Dort können Bakterien ungestört von Zahnbürste und Mundspülung Löcher in die Zähne „ätzen“.

Nur ca. 11% benutzen Zahnseide! Der Verbrauch pro Jahr und Bürger beläuft sich auf 1,5 m – empfohlen werden 180 m!

 

Zudem reagiert das Zahnfleisch ebenfalls sehr sensibel auf jene Säuren. Man erkennt es zunächst am geröteten Zahnfleischsaum.Zu diesem Thema lest bitte die Info zur professionellen Zahnreinigung und Parodontitis.

 

Ein sauberer Zahn ist noch nie krank geworden – es sei denn man hat ihn ausgeschlagen bekommen.

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Ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis

Preisliste Behandlungen
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Wir freuen uns über jegliches Feedback!

 

 

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Unsere Philosophie

Schonend

Der Beruf des Zahnarztes erfordert nicht nur eine besondere 

Feinmotorik, sondern auch viel Mitgefühl und Anteilnahme

 

Gründlich

Präzision, Akribie, Hartnäckigkeit

(schließlich arbeiten wir mit winzigen Dingen)

  

Familiär

Wir möchten unsere Patienten kennen und erkennen

(und das nicht nur an den Zähnen)

 

Up-to-Date

Auch in einem "ungesunden" Gesundheitssystem versuchen

wir Zahngesundheit nicht nur hochwertig, sondern auch bezahlbar

zu machen. Wir möchten das Beste für Ihr "Speisezimmer"!

Dimitri Comicfigur - Daumen hoch
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