Bruxismus / Zähneknirschen

Mögliche Ursachen:

  • Störungen im Bereich der Neurotransmitter
  • Alkoholismus
  • übermäßiger Kaffeekonsum
  • Nikotin
  • Dopaminhaltige Medikamente, Antidepressiva, Medikamente ADHS
  • Narkotika, Antihistaminika
  • Schlafstörungen (Albträume, Schlaflosigkeit, Schnarchen, Schichtarbeit, Schlafapnoe)
  • Reflux
  • Stress (Familie, Scheidung, Licht und Geräusche im Schlafzimmer, Angst)
  • Psychosoziale Störungen (Angststörung, Depressionen)
  • genetische Faktoren

 

Diagnostische Mittel:

  • Selbstbeobachtung bei Wachbruxismus
  • progressive Muskelentspannung nach Jacobsen
  • Physiotherapie, Achtsamkeitstraining
  • Änderung Lebensstil
  • Harte Schienen
  • Biofeedback Geräte

 

Was tun nach einer OP?

Essen Sie erst etwas, nachdem die örtliche Betäubung abgeklungen ist. Sie könnten sich sonst unbemerkt in die Wange oder die Zunge beißen oder sich verbrennen.

 

Eine Wunde heilt am besten, wenn man sie in Ruhe lässt, d.h. nicht berühren, drücken, daran saugen oder mit der Zahnbürste die wunde Stelle putzen.

 

Vermeiden Sie Kaffee, Schwarztee und Alkohol, Hitze (Sauna, Sonnenbad) und größere körperliche Anstrengungen, die Schweiß treibend sind (Sport) während der nächsten Tage.

 

Rauchen Sie nicht, Nikotin verzögert die Wundheilung.

 

Kühlen Sie die ersten beiden Tage nach der Operation. Den Kühlbeutel nicht länger als eine 1/2 Minute auf einer Stelle belassen, damit keine Unterkühlung entsteht.

 

Sitzen Sie nach der Operation möglichst aufrecht - auftretende Schwellungen werden geringer sein. Beim Schlafen sollten Sie möglichst auf der nicht operierten Seite liegen.

 

Eine geringe Nachblutung aus der Wunde für 1-2 Tage ist normal.

 

Schwellung, Schmerzen und Blutergüsse dürfen bis zum 3 Tag nach dem Eingriff mehr werden. Das ist völlig normal. Ab dem 4. Tag sollten die Beschwerden rückläufig sein.

 

Sollten Sie wider erwarten starke Beschwerden oder eine Nachblutung bekommen oder wenn Sie sich nicht sicher sind, ob alles normal verläuft, rufen Sie uns an. Außerhalb unserer Sprechzeiten erreichen Sie den Notdienst unter der Rufnummer: 0711 / 787 77 12

 

 


Mehr Informationen zu Zahnästhetik finden Sie auf:

https://www.zahnaesthetik-stuttgart.com/


Ernährung und Probiotika

Sie haben eine professionelle Zahnreinigung oder eine Parodontitisbehandlung bekommen. Wir unterstützen Sie auch weiterhin und möchten Ihnen auch für zu Hause unser zahnmedizinisches „Know-How“ zur Verfügung stellen.

Wir bilden uns stets fort und stehen mit Unis und Experten in engem Kontakt.  So pflegen wir die neuesten medizinischen Erkenntnisse stets in unsere Behandlung ein. Nutzen Sie unsere Empfehlungen für optimale Ergebnisse.

 

1.       Zahnpflege bleibt nach wie vor ein sehr wichtiger Faktor. Vergessen Sie die Zahnzwischenräume nicht! Die Auswahl der Zahnpflegeartikel (oft ist ein günstiges Produkt besser als teure Markenprodukte – siehe dazu Stiftung Warentest Urteile) ist zweitrangig. Wichtig ist die Sauberkeit von Zähnen, Zunge! und Zahnfleisch nach der Pflege.

2.    Bitte beachten Sie, dass oft zu Anfang vor allem die Parodontitis sehr engmaschig behandelt werden muss. D.h. wir bestellen Sie bis zu 4 Mal / Jahr bei uns ein. Wenn dieses Intervall eingehalten und unsere Empfehlungen umgesetzt werden, kommt es zumeist rasch zu einer Stabilisierung der Parodontitis und zu gesunden Verhältnissen.

3.       Ein Schwerpunkt in unserer Therapie ist seit Kurzem die Ernährung und Lebensstiländerung. Die Zahnmedizin wurzelt viel tiefer in der allgemeinen Medizin als bisher angenommen. Das Sprichwort „Gesund beginnt im Mund“ erhält eine völlig neue Dimension. Lesen Sie dazu weiter unter Punkt 4 zu Probiotika.

4.       Probiotika – immer mehr Studien aus der Medizin, Zahnmedizin und gar der Hirnforschung bestätigen es: Die Darmbakterien haben in unserem Körper einiges mit zu reden und mit zu bestimmen.

Körper und Psyche sind in einem enormen Ausmaß vom Zustand der Darmflora abhängig. Probiotika unterstützen die „guten“ Bakterien und helfen dabei Darm- und Mundflora wieder zu normalisieren. Die gesunde Mundflora besitzt eine wichtige Schutzfunktion. Die Mikroorganismen im Mund halten schädliche Umwelteinflüsse fern, wehren gefährliche Keime ab und helfen Menschen dabei, die Nahrung vorzuverdauen. Eine intakte Mundflora sorgt dafür, dass Zähne und Zahnfleisch gesund bleiben.

Unsere aktuellen Empfehlungen anhand der neuesten Studien lauten wie folgt:

-          Regelmäßige Zahnpflege mit den von uns empfohlenen Hilfsmitteln

-          Ernährung – siehe Mittelmeerdiät (für mehr Info erhalten Sie ein zusätzliches Info-Blatt)

-          Probiotika – wir empfehlen Ihnen ein geeignetes Präparat

-          Sonne und Vitamin D

-          Meditation\Sport\Bewegung

-          Ausreichend Wasser

 

Für Fragen und Hilfe kommen Sie gerne auf uns zu.

 

Ihr Praxisteam Schulz

 

 

 

Vorsorgeübersicht für Kinder


Tipps zu Mundgeruch

 

80-90% des Mundgeruchs entsteht in der Mundhöhle, somit beziehen wir uns hier vorsorglich auf die Beseitigung der Ursachen in der Mundhöhle

 

1. Schlechte Mundhygiene, Zahnbelag

2. Zahnstein

3. Entzündetes Zahnfleisch

4. Schlechter Zahnersatz (undichte Kronen, schwer zu reinigende Stellen etc.)

5. Karies

6. Parodontitis (tiefe Zahnfleischtaschen)

7. Entzündete Zahnwurzeln

8. Verminderter Speichelfluss z.B. durch bestimmte Medikamente 

9. Infektionen wie Pilzbefall 

 

Durch eine professionelle Zahnreinigung, Untersuchung der Zähne und Mundschleimhaut und Erhebung einiger einfachen Tests, können wir die meisten Ursachen schon sehr früh erkennen und die notwendigen Schritte für eine Therapie einleiten. 

 

Darüber hinaus finden sich noch weitere Ursachen für schlechten Mundgeruch: 

- Infektionen im Rachenraum 

- Infektionen im Bereich der Atemwege

- Infektionen und Entzündungen der Speiseröhre und des Magens

- Allgemeinerkrankungen wie Nahrungsmittelallergien, Diabetes, Nieren- und Leberleiden

 

Falls Sie einen Verdacht haben Mundgeruch zu haben, sollten Sie in jedem Falle zunächst eine Kontrolluntersuchung bei Ihrem Zahnarzt vereinbaren.